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07.02.07 , 22:09h

 

Es fing vor Jahren an.....meine Depressionen.
Erst ritze ich....um das dreckige Blut aus mir herauszudrücken,
dann hörte ich auf zu essen und dann fing ich nurnoch an zu fallen.
Tiefer und tiefer und tiefer.
Ich hatte nie wirklich Freunde und *zensiert*....
Ich hänge seit 6 Jahren an einer Hand
die mich nicht halten will.
Ich werde schwach.
Ich werde mitten in der Nacht wach, ich höre schreie,
schreie selbst und wein mich wieder in den Schlaf.
In der Schule seh ich Sachen die nicht da sind,
ich höre Stimmen die nicht sprechen und ich rede wirres Zeug
ohne es zu wollen. Das hatte ich doch fast 3 Monate kein
Messer mehr in der Hand gehabt....und jetzt,...ritz ich einfach wieder.
Ich habe Angst vor der Realität.
Ich will mich in ein buntes Zimmer voller Glück
zurückkriechen können...oder in den Armen eines Freundes
liegend weinen und das Gefühl bekommen, dass da wer ist der
mir zuhört und mich hält.
Ich will nicht sterben, ich will nur ein besseres Leben....bekomm
ich das nicht....ist mir der Tod sehr willkommen.
Ich meine, ich hätt so gern ein schönes Leben, es gibt so viel dass
ich noch erreichen will.
Ich möchte meine kleine Schwester lachen sehen und mich selbst doch auch mal wieder.
Aber Angst macht Angst und diese fesselt mich und schnürt mir meine Kehle zu.
Ich suche Hilfe und finde keine.
Eigentlich will ich doch nur ein schönes Leben.....
...aber ich habe Angst


08.02.07 , 14:03h

 

Nachdem ich darauf hingewiesen wurde,
dass dieser Text triggernd wirken könnte,
füge ich es nun mal an.
Tut mir leid, dass ich es nicht vorher geschrieben habe,
ich wusste nicht dass es triggern könnte.
Tut mir leid.


Naja....mal wieder zur Angst.
Erwähnte ich schon, dass ich vor so ziehemlich allem Angst habe? Ich habe z.B Angst vor der Dunkelheit, aber wenn ich in einem Lichterfülltem Raum bin hab ich auch Angst. Nicht gerade praktisch. Was mir da genau Angst macht weiß ich nicht. In der Dunkelheit ist es warscheinlich die Ungewissheit vor dem was da sein könnte- schließlich sehe ich es ja nicht. Im Licht...naja, ich mag Licht eh nicht so, von zu viel Licht bekomm ich Kopfschmerzen aber naja...Licht erinnert mich immer an ein Verhör. Ich fühl mich schuldig und beobachtet obwohl ich nichts getan habe. Naja.....in letzter Zeit habe ich irgendwie Verfolgungswahn.

Mitlerweile geht es so weit, dass ich mich unter meiner Decke umziehe, weil ich denke in meinem Zimmer ist eine Kamera versteckt. Ich weiß, klingt dumm, wer sollte in meinem Zimmer eine Kamera verstecken? Des müsste man doch sehen....aber diese Angst ist halt da. Duschen ist bei sowas sehr kritisch. Ich gehe ja nichtmal ins Schwimmbad, weil ich mich so für mich schäme (abgesehen davon, dass ich garnicht schwimmen kann. Aber selbst wenn ich es könnte, ich würd nicht hingehen)

Angst....Furcht....Panik

Ist das eigentlich eine Steigerung?
Bedeuten diese Wörter überhaupt das gleiche?

Ich würde sagen,
Angst ist der Zustand in dem man weglaufen will,
Furcht ist der Zustand in dem man weglaufen kann und
Panik ist das was kommt wenn man nicht wegkäuft. Ja, so würde ich es glaube ich beschreiben. Furcht habe ich selten, Angst oft...Panik manchmal.

Obwohl, da stellt sich dann wieder die Frage, ob man sowas in ,,Kategorien" einteilen kann. Ich meine, vom Gefühl her ist es schließlich das gleiche. Manchmal halt intensiver doer weniger intensiv.

Ich bin verwirrt.


-wie so oft-


Heute hatte ich erst einmal Angst. Als ich wach geworden bin hab ich wieder was gehört. Kurz danach kam aber mein Vater und hat das Licht angemacht, da gings wieder.

Um nochmal auf die Angst im Bezug auf die Dunkelheit zu kommen. Wenn es dunkel ist und ich bekomme Angst kann ich mich keinen Zentimeter bewegen. Ich meine, ich drück meine Augen so fest zu wie es geht und halt mir die Ohren zu.

Und dann nichts.

Ich gebe keinen Ton von mir und höre auch nichts. Ich will nicht sehen und nicht hören was mir da Angst macht. Ich schaffe es nichtmal eine Träne zu verlieren. Kritisch.
Sehr kritisch.

Okay, ich glaube das war fürs este genug (ich glaub ich schreib zu viel).

Mal hoffen, dass ich heute keine Angst mehr bekomme



08.02.07 , 20:45h

Erstmal danke für deine wundervolle nette Antwort.... es ist schön zu wissen dass mich jemand wahrgenommen hat. Nun aber zu den Fragen: Also die Person die es getan hat war, wie schon richtig erkannt, nicht meine Mom und auch nicht mein Dad sondern *zensiert*...und der lebt noch bei uns...ich seh ihn jeden Tag. Allerdings sind meine Eltern geschieden und wenn ich mal Zeit für mich brauche kann ich zu meinem Dad, der wohnt nur 15 Minuten weit weg von uns.

Anderen davon erzählen was ich alles erlebt habe...naja...ich meine ich werde verprügelt, wurde vergewaltigt, werde von allen Seiten von Menschen fertig gemacht, habe panische Angstzustände....ich habe mal einer ,,Freundin" davon erzählt und als ich unter Tränen fertig war zu erzählen schaute sie mich nur dumm an. Ein paar Tage später wusste die halbe Schule davon und ich wurde als Mitlediserhaschender Lügner hingestellt.

Soviel dazu.

Ich kann mich also nicht öffnnen...leider. Ich persönlich glaube auch man ist sich selbst der beste Therapeut. Man muss rausfinden warum man was fühlt und so. Okay, mir hat es bis jetzt nie geholfen meine Angstzustände zu analysieren aber was solls. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zu letzt ^^

Ob es bestimmt Situation sind in denen ich so Angst in der Dunkelheit habe? Naja, ich liege immer in meine Bett und hör plötzlich ein Geräusch. Warscheinlich etwas total unwillkürliches. Dann bekomme ich halt diese Panik und heul mich in den Schlaf.

Ich kann es weder kontrollieren noch abschalten(wäre ja auch zu schön ^^), es ist einfach da. Ich glaube diese Geräusche die ich höre sind entweder diese Stimmen die sich in meinen Ohren wiederhallen oder ein ganz normales Geräusch wie das An-/Ausschalten eines Lichtschalters in einem anderem Raum.

Ich muss zugeben, wenn ich so in der Dunkelheit bin achte ich sehr genau auf das was ich höre. Ich tu dies jedoch unbewusst, schließlich möchte ich diese Angst nicht noch provozieren.

Diese Angst vor der Dunkelheit ist ziehmlich kritisch. Zum Beispiel haben wir eine Wendeltreppe die ich hochgehen muss wenn ich in die Küche, das Bad, nach draußen oder sonst wo hin will..in der unteren Etage ist nur mein Zimmer und ein Arbeitszimmer. Und zwischen diesen Stufen der Wendeltreppe ist es dunkel...logisch. Tja, diese Dunkelheit macht mir aber so Angst, dass ich jedes mal wenn ich da hoch oder runter muss Herzrasen bekomme und mit geschlossenen Augen diese Treppe hoch oder runter renne. Aus Angst, zwischen den Stufen könnte mich etwas packen und mitziehen. Allein bei dem Gedanken daran zitter ich. Leider muss ich diese Treppe täglich ca. 8 mal benutzen.

Wie gesagt, alles Schrott und ziehlich kritisch.

Ich kenne meine Angst aber ich weiß sie nicht zu lösen, denn wer nicht redet wird nicht gehört ._.

Deswegen bin ja ja auch jetzt hier im Forum. Vielleicht kann mir hier jemand helfen.

Danke für alles.


08.02.07. , 21:32h

Nein,*zensiert* verprügelt mich nicht, das tut jemand anderes.

Ich würde gerne zu meinem Dad ziehen aber aufgrund der Finanziellen Lage seinerseits ist die leider nicht möglich, sonst hätte ich es schon getan, glaub mir ._. Ob er mich ganz in Ruhe lässt....naja, ich weiche aus, also hat sich die Sache gegessen, denk ich mal.

Wenn ich erhlich bin möchte ich garnicht akzeptieren was da mit mir passiert/passiert ist. Ich möchte es vergessen und nie mehr daran denken müssen aber das ist nicht so leicht wie ich es mir erhofft habe.

Zur Treppe....wenn ich das Licht anmache kommt nur noch mehr von diesem Schatten zum vorschein, das ist irgendwie schei**. Das mit dem Augen aufreißen wenn man Angst in der Dunkelheit hat kenne ich von anderen Leuten auch. Also ich habs schon gehört. Aber ich verkrieche mich lieber in meine Welt und versteck mich.

Ich weiß nicht warum, aber ich habe ständig das Gefühl mich selbst für alles was passiert und passiert ist bestrafen zu müssen. Ein weiterer Grund warum ich ritze. Wenn mich niemand bestraft, bestraf ich mich halt selbst dafür, dass ich mich nicht wehre. Klingt mal wieder dumm ist aber so. Mancher würden jetzt sagen ich müsse mich für nichts bestrafen, ich hab ja nichts getan, aber genau das ist es doch. Wer nichts tut und alles einfach so über sich ergehen lässt, so wie ich,...ich weiß nicht, ich fühle mich halt schuldig dabei, als wenn ich es nicht besser verdient hätte. Damit will ich natürlich NICHT sagen, dass alle Leute die vergewaltigt wurden sich selbst bestrafen müssen, nein, ganz im Gegenteil. Ich habe nur diese Makke, dass ich es für mich selbst so sehe.

Ich habe mitlerweile sehr viel hier gelesen und es tut gut zu wissen, dass man nicht die einzige ist, der es schlecht geht. Das gibt mir Hoffnung. Hoffnung auf Besserung auch wenn es bis dahin noch ein harter Weg sein wird.

Ich weiß dass sich da viel ansammelt das auf mir lastet, aber was soll ich tun? Das Leben ist kein Zuckerschlecken. Es klingt evtl. nicht so toll, aber ich versuche meine Situation immer mit Humor zu nehmen. Was anderes bleibt mir auch nicht übrig.

Schließlich will ich leben!

Chiaki

(irgendwie werde ich das Gefühl nicht los zu viel zu schreiben xD)


08.02.07. , 22:26h

Es ist lieb dass du dich sorgst (tust du doch? oder vertue ich mich da jetzt? ._.) aber ich will nicht weg von meiner Mom. Ich will bei meiner kleinen süßen Schwester und bei meiner Mom bleiben. Ich lebe gerne da. Mein *zensiert* zieht angeblich eh bald aus und das Jugendamt ist mein Feind (ich weiß nicht warum, ist aber so)

Wegen dem wehren. Klar, ich war 9 als es ANFING (!!!), aber ich war auch 15 als es aufhörte, und mit 15 kann man sich sehr wohl wehren wenn man nicht so feige ist wie ich.

Naja, um mal wieder auf mein thema ,,Angst" zu kommen. Gerade hatte ich mal wieder so ne Angst. Ich sitze hier im Zimmer und plötzlich spüre ich wen hinter mir und höre ne Stimme. Ich wollte mich umdrehen schauen wer da ist, aber ich konnte nicht. Ich hatte das Gefühl, dass etwas schreckliches passiert wenn ich mich undrehe. Was solls, nach 20 Minuten war die Angst weg ^^

Noch mehr zu meiner Angst:

Ich habe Panische Angst vor dem Zugfahren. Nicht so toll, denn demnächst wollen wir einen Klassenausflug machen. schrottig weil
1) mag mich die Klasse kein Stück
2) hab ich ne Zugphobie >>unpraktisch beim Zugfahren xD
3) werden alle lachen wenn ich auf dem Bahngleis zusammenbreche.

Mal schauen wie das wird. Vielleicht kann ich ja ganz plötzlich ,,krank" werden...

Naja, Optimisumus, des wird schon <3

Chiaki



09.02.07. , 10:04h



Panik....um 8:42h im Deutschunterricht bekam ich so eine Panik wie schon lange nicht mehr. Mein ganzer Körper zog sich zusammen, ich bekam kaum noch Luft und ständig hatte ich Bilder von bltuigen Armen vor mir. Woher kommen so plötzlich diese triggernden Bilder? Ich weiß es nicht. Ich konnte beim schellen nicht aufstehen, ich fing an zu schreien als meine Lehrerin mich anfasste um zu fragen was ih habe.

Panik.

Konsequente, schmerzende Panik.

Sie steckt immer noch in mir drin. Nicht so intensiv, aber ich spüre sie deutlich. Ich weiß nicht woher sie kam. Ich will es auch garnicht wissen.

Ich will garnichts wissen.

Ich will nur keine Panik mehr haben.

Ich hasse Menschen.
Ich hasse Körperkontakt.
Ich hasse Angst.
Ich hasse Panik.
Ich hasse Blut.
Ich hasse Messer.
Ich hasse es lachen zu müssen obwohl ich weinen will.
Ich hasse alle die, die mir wehtun.
Ich hasse Schmerz.
Ich hasse mich.
Ich hasse mich.
Ich hasse mich.....

Hilfe, ich brauche halt .____.

Ich will doch nur leben ohne gestört zu werden.



2 Beiträge die ich nicht zeige wären normalerweise hier ^^


10.02.07. , 08:35h

Und wieder einmal habe ich festzustellen, dass nicht ich die Angst, sondern die Angst mich kontrolliert. Wieder einmal folgt aus Angst Hass und wenn ich hasse.... ...leite ich den diesen auf mich selbst ab. Was daraus folgt weiß man ja.
Noch mehr Depressionen,
noch mehr Schreie in meinen Ohren,
noch mehr Angst,
noch mehr Schnitte auf meinen Armen,
noch mehr Tränen,
noch mehr Hass auf mich selbst....von allem viel mahr als sonst.

Ich möchte nicht davon abhängig sein ob mein Körper sich gerade dazu entscheidet down zu sein und mich in ein tiefes Loch zu ziehen. Ich will über mich selbst bestimmen und lachend durch die Straßen gehen können ohne innerlich zu zerkrampfen weil ich Panik vor den Menschen habe.

Ja, in diesem Zusammenhang passt wirklich nur das Wort Panik.

Abgeschottet in meinem kleinen Zimmer bin ich auch nich mehr sicher, denn das was mir Angst macht verfolgt mich bis hier hin. Es frisst sich in mich rein und durchbohrt meine Seele. Es lässt mich den Zustand erreichen in dem man sich wünsch nicht mehr zu spüren sondern nurnoch zu sterben.

Meine Seele ist ein vor sich hin vegetierendes Etwas das danach schreit erlöst zu werden.

Aber ich will doch eigentlich leben.

Angst ist mein Feind, aber ein Gefühl kann ich werder hassen noch bestrafen. Da ich dieser Mensche bin, der die Angst auslöst....muss ich wohl auch mich bestrafen.

Ich will nicht kontrolliert werden aber egal was ich tu, egal wie schön es mir doch zu gehen scheint, ich werde Tag und Nacht kontrolliert.

Leben ist nicht immer einfach, aber manchmal kommts noch schlimmer....


Nur eine Nacht
voll Schmerz & du
willst sterben? .....Mach doch .__.

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